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Am 2. November eröffnen Franz und Rose Raber, beide 23 Jahre jung, ihr Autohaus als NSU-Vertretung mit Aral-Tankstelle in der Auestraße 18 mit insgesamt sechs Mitarbeitern. „Erst der Mensch, dann die Maschine“ ist das Motto der ersten Stunde. Gemeinsames Feiern und eine Raber-Fußballmannschaft stärken von Anfang an das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Mit dem Autohaus Rose Raber als Suzuki-Vertragspartner beginnt in der Auestraße 18a die Ära des japanischen Allradspezialisten. Die zwei japanischen Marken Honda und Suzuki erweisen sich als perfekte Ergänzung. In beiden Autohäusern setzt man in den kommenden Jahren verstärkt auf die Fortbildung der Mitarbeiter, auf Qualitätskontrolle sowie noch mehr Serviceangebote und Kundenpflege.

Mit der Geburt von Tochter Christiane kann das Autohaus auf Fortführung in zweiter Generation hoffen. Inzwischen SIMCA-Vertragspartner, stellt der visionäre Auestraßen-Pionier Franz Raber der Öffentlichkeit seine neueste Errungenschaft vor: ein Motordiagnose- und Bremsentestgerät. Das aufwendige Hoffest wird zu einem beliebten jährlichen Dankeschön an die Kunden.

Zum 40-jährigen Jubiläum wirft das 17-köpfige Team rund 300 gemeinsame Raber-Jahre in die Waagschale – der lebende Beweis für ein gutes Betriebsklima, Beständigkeit und Solidität. Als zuverlässiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb sind die Autohäuser Franz Raber und Rose Raber ebenso eine feste Größe wie als langjährige Sponsoren von Sport-, Musik- und Jugendvereinen in der Domstadt – und die Anlaufstelle für Kunden aus einem außergewöhnlich großen Einzugsgebiet von rund 300 Kilometern.

Durch diverse Übernahmen und Joint Venture im Hause SIMCA kommen die Marken Talbot und Chrysler, der 1971 Simca Automobiles Talbot übernimmt, hinzu. Nahezu jährliche Investitionen in Aus-, An- und Umbauten sowie in modernste Technik bescheren dem Autohaus einen kontinuierlich wachsenden Kundenkreis.

Erfolgreicher Generationenwechsel im Hause Raber: Tochter Christiane übernimmt die alleinige Geschäftsführung. Bewährtes wird beibehalten, Zukunftsträchtiges integriert. Ein völlig neu gestalteter Kundenempfangsbereich, die Teilnahme an Veranstaltungen auf fremdem Terrain, der Außenauftritt als „Das R-Team“ sowie eine Menge attraktiver Angebote und pfiffiger Aktionen begeistern Kunden und Mitarbeiter.

Autohaus Franz Raber wird offizieller Mitsubishi- und 1976 Honda-Vertragspartner. Neben Pkw erschließen Zweiradmodelle aller Größen einen zusätzlichen Kundenkreis. Von der Marke Simca, die bald vom Markt verschwindet, verabschiedet man sich. Serviceleistungen, darunter HU und AU im eigenen Haus werden ausgebaut. Franz Raber wird mit zum Motor des Auestraßenfestes.

In dem Bestreben, dem demografischen Wandel und dem Bedürfnis der Kunden nach immer mehr Individualität jederzeit gerecht zu werden, gewinnen die Bereiche Fahrzeugumbauten für Menschen mit Bewegungseinschränkungen ebenso an Bedeutung wie das Fahrzeugtuning. Die Werkstatt erhält neue Tageslichtlampen und ein neues Dach. Ein modernes umweltfreundliches Heizsystem wird installiert.

Die Auflagen der Hersteller für die Präsentation ihrer Marken werden immer mehr verschärft. Der Zweiradsektor wird aufgegeben. In einer großen Umbaumaßnahme erhalten die Ausstellungshallen Oberlichter, erfolgen die Aufstockung des Büros und der Bau der Direktannahme. Die Marke Mitsubishi wird abgegeben. Tochter Christiane Raber nimmt ihre Arbeit als Kfz-Betriebswirtin in der Geschäftsführung des elterlichen Unternehmens auf.

Mit dem Rückzug der Firmengründer erfolgt die Umfirmierung in Autohaus Raber GmbH & Co. KG und der Einzug des langjährigen Mitarbeiters und zertifizierten Automobilverkäufers Ralf Gammelin in die Geschäftsführung. Mit ihm führt Christiane Raber die Erfolgsgeschichte ihrer Eltern fort.

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